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5. Dezember 2009

Familientag in der musikFabrik

Am Samstag, dem 5. Dezember 2009 findet der zweite Familientag in der musikFabrik in Köln statt. Schon bei der Premiere im letzten Jahr waren wir dabei - auch dieses Mal planen wir wieder, Kinder- und Konzertprogramm zu besuchen. Interessenten melden sich bitte unter info@hemmerhof.de.

11. November 2009

Moses und Aaron - Filmpremiere in der Lichtburg

Mittwoch, 11. November 2009 um 20.00 Uhr
Lichtburg Essen | Kettwiger Straße 36 | 45127 Essen
 

Im Nachgang zu unserem Dernièrenbesuch von 'Moses und Aaron' haben wir am 11.11. in der Lichtburg die Premiere der Filmfassung von Moses und Aron erlebt - mehr Informationen auf der Seite der Lichtburg.

Nicht alle von uns hatten die Moses und Aron bereits in der Jahrhunderthalle live erlebt - so ließ sich gut vergleichen, welchen Eindruck die Filmfassung jeweils hinterließ. Bei denen, die in der Lichtburg die Inszenierung von Willy Decker erstmals sehen konnten, herrschte einhellige Begeisterung; mit der Erinnerung als das Liveerlebnis blieb ein zwiespältiger - doch überwiegend positiver - Eindruck.

Einerseits ergänzten Nahaufnahmen und für das Publikum in der Jahrhunderthalle nicht zugängliche Perspektiven eine zusätzliche Wahrnehmungsebene. So wurden auch Feinheiten der darstellerischen Leistung sichtbar, und die von oben das Bühnengeschehen blickende Kamera machte die die komplexe Choreographie der Volksmassen deutlicher lesbar.

Andererseits herrschte ein unausgewogenes Klangbild vor - während die Solisten (durch die direkte Mikrophonierung am Körper) sehr deutlich und klar abgebildet werden konnten, verlor sich die elementare Kraft der Chorszenen im klanglichen Nebel - schade, aber vermutlich den technischen Schwierigkeiten eines Livemitschnittes geschuldet.

Auch die körperliche Erfahrung der sich bewegenden Publikumstribünen, des sich weitenden und verengenden Raumes und des aus dem Publikum sprechenden Dornbusches konnte naturgemäß filmisch nur begrenzt umgesetzt werden - reichte jedoch mehr als aus, um die Liveerfahrung wieder wach werden zu lassen (und allen, die der Inszenierung erstmals begegneten, zumindest eine Ahnung der Intensität dieses Konzeptes zu geben).

Leises Bedauern auch, weil schnelle Schnittfolgen den größer angelegten szenischen Prozessen zeitweise nicht ausreichend Raum gaben - etwas mehr Vertrauen in die Kraft des filmisch Dargestellten und etwas weniger Wille, filmisch darzustellen, hätte hier sicherlich gut getan.

Letztlich bleibt ein beeindruckendes Dokument, das den Zuschauer zu ergreifen vermag und den Sog des Werkes und der Inszenierung gut vermittelt. Und dass die Produktion im Medium Film weiterlebt, ist den Initiatoren der Fernsehfassung sehr zu danken - der Mut der RuhrTriennale, sich großen Herausforderungen konsequent zu stellen (und dafür auch umfangreiche Mittel aufzuwenden), wird dadurch zusätzlich legitimiert.


2. September 2009

Bei der RuhrTriennale: Moses und Aaron

Einen tiefen Eindruck hinterließ der Besuch der RuhrTriennale-Produktion von Arnold Schönbergs Oper 'Moses und Aaron' in der Bochumer Jahrhunderthalle. Am 2. September nutzte eine Gruppe des Kulturvereines die letzte Chance, diese Produktion noch zu sehen - glücklicherweise hatten wir frühzeitig ein Kartenkontingent erworben. Im von der Theater und Philharmonie Essen übernommenen Kleinbus reisten wir zu Auführung und Künstlergespräch an und bekamen auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen.

Tief berührt und einhellig begeistert wurde die sehr aufwändige, gleichwohl niemals im äußeren Effekt verharrende Inszenierung aufgenommen. Wenn wie in diesem Fall (so auch zuvor bei Bernd Alois Zimmermanns 'Die Soldaten') ein großartiger und individuell gestalteter Raum sich mit herausragender darstellerischer und musikalischer Qualität sowie schlüssigem Regiekonzept verbindet, kann ein Großfestival wie die RuhrTriennale den besonderen Anspruch und die besondere Verantwortung, die schon aus den enormen eingesetzen Finanzmitteln erwachsen, mehr als einlösen. Weiter so!

13. März 2009

Mit der KölnerKinderUni zu Besuch bei der musikFabrik in der Philharmonie Essen

Am 13. März 2009 war es wieder soweit: In der Philharmonie Essen besuchte eine Kindergruppe des Kulturvereines das Konzert 'Drumming' der musikFabrik. Beeindruckend, wie viele Kinder der KölnerKinderUni zum Konzert nach Essen gereist waren, um in den folgenden Wochen dann selbst afrikanische Xylophone zu bauen und darauf zu musizieren.

Das Konzert mit dem Titel 'Drumming' war dafür ein hervorragender Einstieg: die Bühne der Philharmonie stand voller Schlaginstrumente, und von authentischer afrikanischer Musik an einem ugandischen Xylophon bis hin zu Frank Zappa in großer rockiger Besetzung, von Minimal Music bis hin zu komplexer Neuer Musik war alles dabei. Und Spaß gemacht hat es uns auch! Neue Musik mit der musikFabrik wird uns sicher wieder begegnen. Für den Dezember 2009 planen wir, erneut zum Familientag in der musikFabrik nach Köln zu fahren.

6. Dezember 2008

Familientag in der musikFabrik

Am 06.12. trafen wir uns wieder bei unserem Kooperationspartner musikFabrik in Köln, diese lud ein zum Familientag (Video), bei dem die Kinder auch selbst musikalisch wirksam werden konnten. Spannend besonders die selbst hergestellte "unendliche Partitur", die von den Musikern des Ensembles in Klang umgewandelt wurde, und die Professionalität, mit der die jungen Teilnehmer des mehrwöchigen Musikworkshops bei der Präsentation ihres Plug-in-Projektes agierten.

26. August 2008

Stockhausen in Köln

Am 26. August nahmen wir am Eröffnungskonzert der musikFabrik anläslich ihres Umzuges nach Köln teil. In der Kölner Philharmonie sahen wir eine großartige Aufführung von Karlheinz Stockhausens "Michaels Reise" aus "Donnerstag aus Licht" in der Regie der spanischen Gruppe La fura dels Baus (Video). Der Abend klang in den neubezogenen Räumen der musikFabrik im Kölner Mediapark spät aus.