Posts mit dem Label Märchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Märchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

8. September 2013

2. Premiere von Papirniks Papiertheater

Nach der erfolgreichen ersten Spielzeit hat „Papirniks Papiertheater“ nun seine zweite Inszenierung auf die Bühne gebracht. Der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, die 36 Mal aufgeführt wurde, folgte nun am 1. September die romantische Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber in einer knapp 35 Minuten dauernden Fassung.


Den absoluten Höhepunkt stellte darin die schaurig-gruselige Wolfsschluchtszene dar, in der es nicht nur blitzte und donnerte, sondern auch alle Register der Bühnentechnik durch Nebeleffekte und Bühnenmaschinerie gezogen wurden.


An den Gesichtern der Zuschauer war die Spannung deutlich abzulesen bis Max und Agathe am Schluss doch noch einem Happy-End entgegensehen konnten. Von der ersten bis zur letzten Minute verfolgte das Publikum die Handlung des berühmten Bühnenstücks gebannt und war von der Inszenierung schließlich restlos begeistert. Selbst der kleine Theaterraum im Hemmerhof wurde ins Spiel mit einbezogen und war für die Premiere mit diversen waidmännischen Dekorationen, entliehen von der Essener Kreisjägerschaft, in eine zünftige Jagdhütte verwandelt worden.


Natürlich gab es auch dieses Mal wieder nach der Vorstellung eine kleine Premierenfeier, bei der schon reichlich Pläne für die künstlerische Zukunft des kleinen Theaters geschmiedet wurden. Aus gut informierten Kreisen erfuhr man dabei, dass für das nächste Jahr schon jetzt eine weitere populäre Oper in der Schublade liegt, wo sie bestimmt nicht bleiben soll.





31. August 2012

Premiere am Hemmerhof: Papirniks Papiertheater

Am 31. August 2012  hatte eine weitere Kleinkunstsparte ihre Premiere am Hemmerhof: „Papirniks Papiertheater“, ein im Sommer 2012 neu entstandenes, nostalgisches Papiertheater hatte Premiere mit seinem ersten Stück. Zur Aufführung gelangte eine 30 Minuten dauernde Fassung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Da es sich bei einem solchen Theater um eine Miniaturbühne handelt, waren auch nur zwölf Zuschauer zu dem aufregenden Ereignis geladen. Bei diesem Theater werden Figuren und Kulissen nach historischen Vorbildern verwendet. Die geplanten Inszenierungen entstammen alle dem Bereich des Musiktheaters. Da die Bauform sehr kompakt ausfallen sollte, entstand ein kleiner Modellkirmeswagen, in dem die komplette Bühne mit Beleuchtung, Beschallungsanlage und ausgefeilter Bühnentechnik untergebracht ist. So entfallen bei Gastspielen lange Rüstzeiten, da lediglich ein Kabel angeschlossen werden muss. Dann heißt es nur noch: „Klappen auf und los geht’s!“




Der Theaterraum im Hemmerhof bot eine zum Papiertheater passende nostalgische Atmosphäre.
Bei der anschließenden Premierenfeier wurde das Kleinkunstereignis natürlich gebührend gefeiert. Doch am nächsten Morgen musste das Theater schon ganz früh verladen werden, denn der erste große öffentliche Auftritt stand bevor: Beim Tag der offenen Tür im Aalto Theater besuchten viele kleine und große Zuschauer vier Vorstellungen der beliebten Märchenoper.

Mittlerweile war das Papiertheater auch schon beim Märchenfestival im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen Land. Weitere Aufführungen sind in Kindergärten und sozialen Einrichtungen geplant. Und im nächsten Jahr gibt es natürlich eine Neuinszenierung – man darf gespannt sein!