29. Mai 2011

Johann Sebastian Bach in Schloss Horst

Sakrale Musik, einmal nicht im Kirchenraum: Mit dem Renaissance-Schloss Horst verfügt Gelsenkirchen über eine Symbiose von historischer und moderner Bausubstanz, die Konzerte in ein ganz besonderes Licht rückt - und das ganz wörtlich: unter dem filigranen Glasdach des modernen Anbaus musizierten Caterva Musica und der Essener Kammerchor für ein begeistertes Publikum.

Ein besonderer Tip: der Besuch der Homepage von caterva musica lohnt sich!

26. Mai 2011

Tut-Ankh-Amun in Köln: Kinder-Exkursion

Eine spannende Reise ins alte Ägypten - eine bunte Truppe von Kindern und Erwachsenen besuchte die Tut-Ankh-Amun-Ausstellung in Köln.
Das Konzept, nicht originale Exponate zu zeigen, sondern mit Nachbauten einen vollständigen Eindruck von Fundstätten, Sarkophagen und Grabkammern zu geben, überzeugt. Der Verlust an Authentizität wird mehr als wettgemacht durch den wahrhaft erschlagenden Gesamteindruck. Besonders die zahlreichen Kinder der Exkursion waren begeistert!

8. April 2011

SONNTAG aus LICHT: Generalprobenbesuch

Ein Opernzyklus, der über 29 Stunden dauert, eine Oper, die laut Komponist drei Tage für die Aufführung benötigt - dem LICHT-Zyklus von Karheinz Stockhausen mangelt es nicht an Superlativen. Dazu kommt das spanische Regieteam La Fura dels Baus, das vom Straßentheater her kommt und mit Wagners Ring in Valencia weltweit Aufsehen erregt hat, das monumentale Staatenhaus an den Rheinterassen in Köln, und die musikFabrik, deren Auftritte wir immer voller Spannung verfolgen - kurz: das konnten wir uns nicht entgehen lassen!
Und wirklich - schon in der öffentlichen Generalprobe, die über zwei Tage verteilt war, hatten wir Erlebnisse der anderen Art: wir haben uns in Liegestühlen von Sängern und Choristen umtanzen  lassen, mit 3D-Brillen faszinierende und manchmal infantile Licht-Bilder gesehen, uns mit Düften und Feuerzeichen umgeben, Musiker im Wasser herumhüpfen sehen und uns von Tänzern auf Stelzen in die Enge treiben lassen. Eine Handlung oder Spannung im herkömmlichen Sinne gab es nicht, eher ist die Oper ein Gotteslob ohne Konflikte. Die Musik hat immer wieder faszinierende Momente und übt einen hypnotischen Zauber aus. Insgesamt zwei grandiose Abende - ob grandios gelungen oder grandios gescheitert, darüber konnten wir keine Einigkeit herstellen.



Auch die Oper Köln hat Filme online gestellt.

11. Dezember 2010

7. Advendtfenster 2010

Überraschung auf dem Dachboden - ein Junge geht mit seinem Großvater auf den Dachboden. Die beiden unterhalten sich über Spielzeug von früher und schauen sich das das alte Spielzeug des Vaters an. Kann man ohne Fernseher, Handy und Nintendo spielen, nur mit Blech, Holz und Tuch? Ein wunderschönes Fenster haben die Familien Römling und Papirnik präsentiert. Viele Erinnerungen versetzen besonders die älteren Besucher in ihre eigene Kindheit.

Wie jedes Jahr haben wir bei der Advendtfenstereröffnung gemeinsam die Geschichte von Hannes Papirnik gehört, gesungen, gefeiert und gegessen. Schwarzbrot mit Spekulatius - was muss man mehr sagen...


Hier ein wenig aus der Geschichte:

Die Überraschung auf dem Dachboden

Fabian hilft seinem Großvater beim Aufräumen des Dachbodens. Als die beiden die ersten Kisten und Kästen zurechtrücken, fragt Großvater ganz beiläufig nach Fabians diesjährigem Weihnachtswunsch. „Eine Playstation!“ ist die Antwort. Als Großvater mehrmals nachfragen muss, um zu verstehen, worum es sich dabei handelt, fragt Fabian, ob er denn als Kind nicht auch damit gespielt habe. Großvater erklärt lachend, dass es solche Sachen früher gar nicht gegeben habe, und dass er und auch Fabians Eltern mit ganz anderen Dingen gespielt hätten. Glücklicherweise hat Großvater alle alten Spielzeuge in einem Bretterverschlag auf dem Dachboden aufgehoben. Und dann vergessen die beiden völlig, den Dachboden aufzuräumen und schauen sich stundenlang die alten Spielsachen an und spielen, spielen, spielen, . . . . .